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Die Akropolis

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Die Abhänge der Akropolis
In einer natürlichen Mulde des Südabhanges befindet sich das Dionysos-Theater. Die Anfänge gehen auf das 6.-5. Jh. v. Chr. zurück, die steinernen Sitzreihen entstanden aber erst 330 v. Chr. Ganz oben am Abhang befindet sich eine Höhle, die damals dem Dionysos geweiht war (jetzt: Marienhöhle).
Die 67 Sitzreihen sind in drei Ränge gegliedert und boten Platz für ca. 17.000 Zuschauer. In der ersten Reihe gab es beschriftete Ehrensitze. Der Sitz in der Mitte war für den Priester des Dionysos Eleutheros bestimmt.
Die Bedeutung dieses Theaterbaus liegt v.a. darin, daß er gleichzeitig mit der klassischen antiken Tragödie entstand.

Von hier führt die 163m lange Eumenes-Stoa nach Westen, die einst den Theaterbesuchern als Wandelhalle diente. Eumenes II, König von Pergamon, hatte sie um 160 v. Chr. gestiftet. Sie stellt außerdem eine Verbindung mit dem
Odeon des Herodes Atticus dar, das nach Herodes Atticus aus Marathon (101-177 n. Chr.), einem der großen Mäzene des Altertums, benannt ist. Die 32 steil ansteigenden Sitzreihen boten Platz für ca. 5000 Zuschauer. Das Theater wird auch heute noch genutzt.
Man kann hier sehr schön den Unterschied zwischen dem griechischen (Dionysos-Theater) und dem römischen (Herodes-Atticus-Odeon) Theaterbau erkennen:
  • das griechische Theater fügt seine Zuschauerreihen in einen natürlichen Abhang ein. Die Reihen, die nicht überdacht sind, gehen über das Halbrund hinaus. Das Bühnenhaus ist niedrig.
  • das römische Theater ist genau halbrund, die Bühnenwand ist mehrgeschoßig und mit zahlreichen Statuen ausgestattet. Ein solches Theater konnte oben offen sein, war aber, wenn es für musikalische Darbietungen bestimmt war, im allgemeinen gedeckt.


Der Areopag
Der 115m hohe Felsklotz am Westabhang der Akropolis war einst der Sitz des höchsten Gerichtes der Stadt. Aischylos berichtet, daß sich hier einst Orest wegen der Ermordung seiner Mutter Klytämnestra zu verantworten hatte.
Aus christlicher Zeit überliefert die Apostelgeschichte die Ansprache, die der Apostel Paulus hier 50 n. Chr. hielt, und in der er den Athenern Christus als den von ihnen verehrten “unbekannten Gott” darstellte.
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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