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Hinter den Propyläen steigt der Burgfelsen
steil an. Eine breite, in den Felsen gehauene Treppe führt vom
Brauronion, dem Tempel der Artemis von Brauron, zum
Parthenon hinauf.
Die 8:17 dorischen Säulen sind 10,45m
hoch. Der Durchmesser beträgt 1,9m an der Basis und 1,48m oben. Die leichte
Neigung der Säulen nach innen lassen den Bau leicht und dynamisch
erscheinen.
Das Dach war mit Marmorplatten gedeckt, die
Löwenköpfe an der Traufleiste dienten nicht als
Wasserspeier.
Für die Cella im Inneren des Tempels schuf
Phidias eine 12m hohe Statue der Athena Parthenos. Die Gewandteile waren
mit einer ca. 1000kg schwer-en Goldschicht überzogen. Gesicht und
Hände waren aus Elfenbein.
Ähnlich berühmt wie die Statue der
Göttin war der Skulpturenschmuck an der Außenseite, v.a. der sog.
Parthenon-Fries, der Darstellungen von Kentaurenkämpfen, vom
Trojanischen Krieg, vom Kampf der Götter und Giganten etc. enthielt. Teile
davon befinden sich im Akropolismuseum, einiges im Pariser Louvre, aber
der Großteil im Londoner British Museum.
437 n. Chr. befahl Theodosius II. die Umwandlung
des Tempels in eine christliche Kirche. Nach 1466 wurde er unter türkischer
Herrschaft in eine Moschee umgewandelt. Am 26. September 1687 wurde der
Parthenon, in dem sich ein türkisches Pulvermagazin befand, von einer
venezianischen Kanonenkugel getroffen und durch die folgende Explosion in
großem Ausmaß beschädigt.
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